Hochsensitivität und Arbeit

Noch während meines Studiums begann mir Gedanken darüber zu machen, wie sich Arbeit, Sensitivität und Empathie zusammenführen lässt und startete daraufhin eine kleine Forschungsstudie, um zu sehen, welchen Wert Hochsensitive (und Hochbegabte) für Unternehmen haben könnten.

Dies bot sich damals an, da ich sowieso zum Thema emotionale Führung an einem Forschungsprojekt mitgewirkt hatte und im Anschluss im Rahmen eines qualitativen Zugangs einen Teil der Daten transkribiert und ausgewertet hatte.

Näheres dazu habe ich in meinem Buch "Hochsensitiv: einfach anders und trotzdem ganz normal" geschrieben. 

 

Ich war fest davon überzeugt, dass hier die Zukunft für unsere Wirtschaft und für unsere Gesellschaft liegt, so dass ich mich diesbezüglich nicht entmutigen ließ, obwohl meinen Ergebnissen keine Beachtung geschenkt wurde.

Meine Bemühungen nannte ich "Das Empathen-Projekt" und das war aus heutiger Sicht keine gelungene Bezeichnung. Ich war jedoch tief in der Materie versunken und der Zeit ein bisschen voraus wie es scheint...

Heute spreche ich von feelgood Management und habe den Ansatz über all die Jahre nicht loslassen können und trotz Gegenwind weiterentwickelt.

 

Das Empathen-Projekt im Zeitraffer

  • Sommer 2009: Bewerbung des Projektes "Empathen.de" beim Wettwerb Start Social.
  • September 2009: Das Projekt landelt noch nicht einmal unter den letzten Hundert von ca. 300 bundesweiten Bewerbungen. Der Tenor der Juroren: Zu innovativ !
  • 2010: Erneutes Konzeptpapier
Zur Leseprobe des Papers

 

  • Frühjahr 2010: Auswahl des Projektes im Rahmen eines Social Business Plan im Zusammenhang mit der Vision Summit. Die letzten 10 Bewerber bekamen eine Präsentation am 27. April an der Hochschule München vor dem Studiengang für Soziale Innovationen. 
  • Anfang November sieht das Projekt Empathen. de einen 3-tägigen Workshop in der Oase der Franziskus-Schwestern in Krefeld vor.
  • Vom 2. November bis 4. November fand der Workshop statt und wir wurden von einer Journalistin für einen Radiobericht im WDR 5 interviewt. Es wurden außerdem grundsätzliche Beschlüsse gefasst und das weitere Vorgehen, sowie die Ausbildung abgestimmt.
  • Fazit irgendwann...Leider waren meine Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt und ich schrieb trotzdem weiter:

 

"So liegt dem Empathen-Projekt die Schaffung von humaner Arbeit für eine besondere Gruppe von Menschen zum Wohle der gesamten Gesellschaft als zentraler Gedanke und Motivation zugrunde."

 

  • Herbst 2011: Gründung des gemeinnützigen Verbandes pro Sensitivität & Empathie im Beruf e.V. (VSEB e.V.), den ich jedoch leider aus Kapazitätsgründen 2017 aufgeben musste.
  • im weiteren Verlauf: Gründung einer Facebook Plattform und Öffentlichkeitsarbeit
  • Weiterentwicklung der Leitgedanken des Projekts und Konzeption zur Implementierung von feelgood Management in traditionelle Unternehmen unter Einbeziehung der Ressource (hoch-)sensitiver Mitarbeiter.

 

Download
Trappmann: Das Empathen-Projekt
Arbeit für hochsensible Menschen
Empathen Projekt 1 Leseprobe 2010.pdf
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