Hochsensitivität oder AD(H)S?

Vor über 10 Jahren (2007) konzipierte und schrieb ich die erste wissenschaftliche Abschlussarbeit über das Thema Hochsensitivität im deutschsprachigen Raum. 

Einer meiner Hauptaugenmerke lag auf dem Zusammenhang, bzw. auf der Unterscheidung zum Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom AD(H)S, denn das schien mir besonders wichtig zu sein.

Bei der näheren Beschäftigung mit Sensory Processing Sensitivity (SPS), wie "Hochsensibilität/Hochsensitivität in der Sprache der Wissenschaft genannt wird, fallen u.a. die Stichwörtern "Reizoffenheit" , "fehlende Filter" und "Reizüberflutung", so dass ich mich fragte:

"Gibt es Hochsensitivität, oder handelt es sich dabei um AD(H)S?"

 

Hochsensitivität ist kein AD(H)S, sondern ein ganz normales Persönlichkeitsmerkmal

Zum damaligen Zeitpunkt entwickelte ich einen neuen Zugang zur Hochsensitivität, in dem die Grundstruktur meiner Arbeit von folgenden Fragen geleitet wurde:

  • Was steckt hinter dem Konstrukt Hochsensitivität?
  • Stellt die bisherige, eher negative psychologische Sichtweise und Interpretation nur eine Seite der Medaille dar?
  • Inwieweit verlangt die Thematik nach einer Neubewertung?
Birgit Trappmann. Das Phänomen Hochsensitivität und der Zusammenhang mit AD(H)S: Eine kritische Reflexion.
Hochsensitivität oder AD(H)S?

Meine B.A. Arbeit "Das Phänomen Hochsensitivität und der Zusammenhang mit AD(H)S: Eine kritische Reflexion" ist im  Grin Verlag publiziert und als Taschenbuch mit folgendem Link erhältlich: 


Falls Sie selbst eine Arbeit zum Themengebiet Hochsensitivität schreiben möchten und meine Unterstützung haben möchten, dann haben Sie die Möglichkeit vorher! an Ihrer Universität nach der Zulassung externe Betreuer und Gutachter zu fragen. Wenn dies bejaht wird, dann stehe ich dafür nach Absprache gerne zur Verfügung.