Der N-Faktor: Hochsensitivität und Persönlichkeit Eine Studie

2013 führte ich die bis dahin größte Studie mit einer Probandenzahl von 5500 VP zum Thema Hochsensitivität durch. Ich hatte dies als Dissertation geplant, jedoch nie als Doktor-Arbeit einreichen können. Nichts desto trotz schrieb ich einen Forschungsbericht, den Sie mit folgendem Link als Buch bestellen können.  

 

Forschungsbericht

Birgit Trappmann. Der N-Faktor: Hochsensitivität und Persönlichkeit. Forschungsbericht 2018.
Der N-Faktor: Hochsensitivität und Persönlichkeit

Ca. 15% bis 25 % der Menschen gelten als hochsensibel und dies ist ein großes Thema in Presse und Öffentlichkeit. Wissenschaftlich gesehen ist Hochsensitivität (auch: Hochsensibilität) ein relativ junges Forschungsgebiet innerhalb der Psychologie, bei dem noch viele Fragen offen sind.

Zentral scheint hier die Frage: "Was ist Hochsensitivität überhaupt?" zu sein.

Die vorliegende Studie zum N-Faktor thematisiert zentrale Fragen, entwickelt ein Modell der Hochsensitivität und bietet auf der Basis etablierter Konstrukte eine Herleitung an, die sich im Gegensatz zum Originalkonstrukt von Aron und Aron einer breiteren Basis bedient und neue Aspekte sowohl für die Diagnostik, als auch für die allgemeine Verortung liefert.

 

 

Anhand einer Befragung hochsensitiver Menschen, die im Internet durchgeführt wurde, ist der Zusammenhang von Hochsensitivität und Persönlichkeitseigenschaften abgefragt worden. Die Fragen konzentrierten sich dabei um das Gegensatzpaar Sensing vs. Intuition im Sinne des MBTI. Es konnte nach einer ersten Auswertung der Ergebnisse gezeigt werden, dass Sensory-Processing Sensitivity (SPS) hoch mit N im Sinne des MBTI korreliert und viele Hinweise dafür sprechen, dass SPS mit intuitiver Wahrnehmung (N) identisch ist.