Erleuchtungserfahrungen - alles Quatsch?

In meiner Arbeit mit hochbegabten und hochsensitiven Menschen kommt es immer wieder vor, dass von ungewöhnlichen Erfahrungen oder Bewusstseinszuständen berichtet wird. Ich gehe davon aus, dass insbesondere Hochbegabte und Hochsensible einen besonderen Zugang zu bestimmten Bereichen herstellen kann, die jenseits der üblichen Realitätserfahrung liegen. Wenngleich die klassische Psychologie sich nicht mit derartigen Themen auseinandersetzt, so gibt es doch Strömungen, wie beispeilsweise die transpersonale Psychologie und die Parapsychologie, die Hellsehen, Hellfühlen, Präkognitionen und besondere Wahrnehmungen des Seins aufgreifen.

 

 

Der innere Weg

 

Der Begriff „Erleuchtung“ leitet sich aus dem Deutschen arliuhtan und aus dem Lateinischen illuminatio ab und bezeichnet eine Wahrnehmung, dass das Alltagsbewusstsein überschritten worden ist. Das hat in der Regel eine besondere, dauerhafte Einsicht in eine übergeordnete Wirklichkeit zur Folge. In den europäischen Traditionen wird Erleuchtung oft zu den mystischen Erfahrungen gezählt und auch in den östlichen Traditionen spielen vergleichbare Phänomene eine zentrale Rolle. Die auch als Stufenweg bezeichnete innere Reise kann spontan auftreten, oder als ein längerer Prozess erlebt werden. Manchmal tritt dies ganz von selbst auf, oder wird bewusst eingeleitet, wie im Falle des Anthropologen Carlos Castaneda. Castaneda begab sich in die Hände des Yaqui-Indianers Don Juan und nahm unter seiner Anleitung auch halluzinogene Drogen, um in eine andere Wirklichkeit einzutauchen. Er schrieb später: „Der Mensch und die Welt, die ihn umgibt, sind ein unergründliches Geheimnis. Nur wer den Weg des Herzens geht und immer seinem Herzen folgt, kann den Weg des Kriegers beschreiten, sein Bewusstsein erweitern und seine Lebensenergie effektiver nutzen.

 

Weitere Informationen finden Sie im nachfolgendem 57-seitigen Dokument zum Download
und im Video "Nachtmeerfahrten".

 

Ihre Birgit Trappmann

 

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Kosmos und Psyche: An den Grenzen menschlichen Bewusstseins. Stanislav Grof, M.D.
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