Der N-Faktor: Hochsensitivität und Persönlichkeit (Research Report 2014)

Forschungsbericht zur Studie Hochsensitivität und Persönlichkeit. (Nicht mehr erhältlich, erweiterte Fassung in Vorbereitung).

Birgit Trappmann-Korr. Der N-Faktor: Hochsensitivität und Persönlichkeit
Das Buch zur Studie

 

Anhand einer Befragung hochsensitiver Menschen, die online im Internet durchgeführt wurde, ist der Zusammenhang von Hochsensitivität und Persönlichkeitseigenschaften abgefragt worden. Die Fragen konzentrierten sich dabei um das Gegensatzpaar Sensing vs. Intuition im Sinne des MBTI. Im Ergebnis konnte gezeigt werden, dass Sensory-Processing Sensitivity (SPS) hoch mit N im Sinne des MBTI korreliert und viele Hinweise dafür sprechen, dass SPS mit intuitiver Wahrnehmung (N) identisch ist.

Zur Studie

Ca. 15% bis 25 % der Menschen gelten als hochsensibel und dies ist ein großes Thema in Presse und Öffentlichkeit. Wissenschaftlich gesehen ist Hochsensitivität (Hochsensibilität) ist ein relativ junges Forschungsgebiet innerhalb der Psychologie, bei dem noch viele Fragen offen sind. Zentral scheint hier die Frage: "Was ist Hochsensitivität überhaupt?" zu sein. Die Studie zum N-Faktor thematisiert zentrale Fragen, entwickelt ein Modell der Hochsensitivität und bietet auf der Basis etablierter Konstrukte eine Herleitung an, die sich im Gegensatz zum Originalkonstrukt von Aron und Aron einer breiteren Basis bedient und neue Aspekte sowohl für die Diagnostik, als auch für die allgemeine Verortung liefert. Mit über 5000 Probanden ist dies die bisher größte Studie zum Themengebiet der Hochsensitivität.

Neue Testverfahren

Nach neusten Untersuchungen lässt sich Hochsensitivität im fMRT nachweisen. Hier sind Bereiche des Gehirns identifiziert worden, die mit Sensory Processing Sensitivity in Zusammenhang stehen, aber inwieweit ein derartiges Testverfahren Einzug in die Praxis hält ist überhaupt noch nicht Gegenstand einer Diskussion. 

Zurzeit gibt es die Highly Sensitive Person Scale von Aron et.al. und Testvarianten ähnlich gelagerter Konstrukte, die jedoch im Vergleich mit der HSP-Scale von Aron an Popularität nahezu keine Rolle spielen.

Neu hinzugekommen ist der Hochsensitivitätstest-Test nach Trappmann aus der Studie.